Kategorie: Blog

  • Tilt. No Way Back oder doch?

    Tilt. Ich bleibe an dem Wort hängen, wie die Kugel am Magneten. Tilt, was für ein Wort, irre eigentlich, dass das mal in unserem deutschen Wortschatz herumgeisterte, als hätte es hier je heimisch werden können. Wer erinnert sich noch? Ich erinnere mich daran, wie es 1985 irgendwie da war. Tilt, schrien die aussterbende Flipperkästen. Tilt,…

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  • Priorität! oder das alte Rom …

    Priorität. Jetzt mal ehrlich, was für ein Wort. Ein so wichtiges, bedeutungsschweres Wort, das man eigentlich mit beiden Händen tragen müsste, wollte man es durchs Leben bewegen. Und trotzdem wird es täglich massenhaft verschickt wie Spendenbriefe um Weihnachten. In jedem Podcast, jedem Elternabend, jedem seelenrettenden Ratgeberartikel werden Prioritäten gesetzt, und zwar so inflationär, dass man…

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  • SCRUM, Change oder der Biss in die Tischkante

    Das Morgenlicht im ehemaligen Schalterraum der Post ist anders, wenn die Sonne durch das Fenster ganz rechts direkt reinscheint. Es macht die Dinge klarer, aber auch gnadenloser: der Staub auf dem Monitor, der Fingerabdruck auf dem oberen Rand der analogen mechanische Tastatur mit den Tippgeräuschen einer alten Schreibmaschine, der unnötige Vorhang vor den grauen Metallschubladen.…

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  • 99 zu 1 oder die Wiese mit dem Bär…

    Da schauen wir auf die grüne Wiese. Und fühlen uns pudelwohl. Aber irgendwo auf der Wiese – BAM! – wie ein Pixelfehler auf dem brandneuen bei Digitec erworbenen Monitor: ein Fleck. Und der innere Film des unsäglichen Kampfs mit dem Support läuft in Sekundenbruchteilen ab, als würde man gleich das weisse Licht am Ende des…

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  • Frosch im Wasser und die Comfort-Zone

    Da sitze ich nun, während meine Kinder den entdeckten Frosch im Gartenteich feiern, und denke über den anderen Frosch nach, nämlich den, der im erwärmenden Wasser sitzen bleibt. Springt er nicht raus, ist es um ihn geschehen. Wirft man, was natürlich absolut nicht zum Nachahmen empfohlen ist, einen Frosch ins kochende Wasser, springt er sofort…

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  • Von Touchpoints und Flipperkästen …

    Die digitale Transformation führt zu einem explosionsartigen Wachstum der Touchpoints, an denen Kunden mit Unternehmen und Brands in Berührung kommen. Zudem, und dies die grosse Gefahr der heutigen Zeit, werden Inhalte immer flüchtiger, was einen enormen Anspruch ans Content-Marketing schafft, und die Erwartung der (möglichen) Kundinnen und Kunden an passgenaue Kommunikation steigen lässt. Doch denken…

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  • Storytelling und die Relevanz …

    Storytelling soll Konsumentinnen und Konsumenten begeistern, binden und vieles mehr. Das klingt erstmals einleuchtend. Und doch frage ich mich: Kommen die Botschaften an? Gebe ich den Begriff Relevanz in der Google Bildersuche ein, erscheint eine meiner Lieblingsgrafiken: Doch was ist sie wirklich, diese Relevanz in der Kommunikation? Die Grafik habe ich schon in vielen Meetings…

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  • Konstruktiver Journalismus und die Kraft der Träume

    Träume Wirklichkeit werden lassen. Eine treibende Kraft in jedem von uns. Gerne stellen wir uns die Welt vor, wie sie sein sollte. Konstruktiver Journalismus nimmt genau diesen Wunsch zum Anlass, die Herangehensweise zu ändern. Die kritische Auseinandersetzung mit Themen darf bleiben, es werden jedoch die Prinzipien aus der positiven Psychologie in den Journalismus einbezogen: Aufzeigen…

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  • Authentizität ist Pflicht

    Millennials haben schon ein anderes Marketing verlangt, Gen-Z erst recht. Diese Zielgruppen erhebt einen grundsätzlich anderen Anspruch ans Marketing als die älteren Generationen. Sie sucht aktiv nach Input und Interaktivität, nach Antworten und Wissen, nach Teilhabe und Mitgestaltung. Millennials und Genz-Z tummeln sich auf Websites und Social-Media-Kanälen, sind in direktem Kontakt mit Freunden, teilen Inhalte…

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  • Geduld und das Umwerben …

    Wir wissen alle: Der Markt ist übersättigt. Oft haben wir als Unternehmen oder Organisation zwar einen soliden Kern an treuen Kunden oder Spendern, aber es gestaltet sich als schwierig, neue Interessent*innen, potenzielle Mitglieder oder Spender*innen zu gewinnen. Die Akquisition wird immer mehr zum Spiessrutenlauf zunehmender Herausforderungen und schmerzendem ROI. Und die Gretchenfrage bleibt: Welches sind…

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  • Die essentielle Frage: Why?

    Geht es wirklich um das, was wir tun? Was es ist? Ob Dienstleistung oder Produkt… Oder geht es darum, wie es wirkt, unseren Alltag verbessert oder uns eine vielsagende Zukunft beschert? Stopp! Denn die essenzielle Frage ist doch: Warum? Warum macht die Unternehmung, was sie macht. Wenn die Konsument*innen daran glauben, warum wir genau die…

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  • Kontinuität …

    Wollen wir heute auf der Welle der der Informationsflut reiten statt unterzugehen, gibt es mehrere Wege. Oft sucht das Marketing heute den einfachen Weg des schnellen Erfolges, Auffallen um jeden Preis – gerade wie das Wasser den Weg des geringsten Widerstands sucht. Ist denn das Richtige? Laut, grell, schrill. Doch ist dies der richtige Ansatz?…

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  • Caesar oder fuckin‘ maybe…

    Vielleicht ist es wieder mal an der Zeit einen Blog zu schreiben. Und ich frage mich, was denn unsere Entscheidungfreudigkeit bestimmt? Wer gut gelaunt ist, entscheidet schneller, sagen Bettina von Helversen und Rui Mata von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel. Hat die heutige Multioptionsgesellschaft Angst zu entscheiden? Es könnte ja immer die falschen…

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  • Get lucky – verdammt nochmal…

    Was braucht es zum Glücklichsein? Es braucht eine einzige Zutat: Diesen einen neuen Song von «Daft Punk». Das reicht mir seit einigen Tagen völlig aus. Diese Band, oder sollte ich schreiben «Combo», die wie kaum eine andere zu überraschen weiss. Und genau das liebe ich, wenn es jemand schafft, ein «Momentum» zu kreieren. In der…

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  • Colani ist geil! …oder?

    Ja, wir haben einen Industrial Designer, Sohn eines Schweizer Filmarchitekten und einer polnischen Souffleuse in Berlin geboren. Wahrscheinlich haben wir nicht nur einen. Aber eben diesen einen. Sohn eines Schweizers. Kennt ihr diesen Colani, den Typen der irgendwie aussieht Salvador Dahli? Dahli war auch geil, stimmt. Aber zurück zu dem Mann, der alles so designt,…

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  • Das Strandcafé, Wicked Games oder doch nur 10’000 Tage?

    Sie verliess mich am Strandcafé und ich habe bis zum nächsten Strandcafé geweint. Vergessen wir so schnell? Ist die Liebe nur noch ein Wegwerf-Produkt? Die Starbucks-Generation, die sich schnell einen Café holt, um den Becher beim Mülleimer um die Ecke wieder los zu werden. Ich erinnere mich wage an den Spruch aus dem Graffiti-Zeitalter (noch…

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  • Verändern wir schon oder «scheinen» wir noch?

    «Früher definierten wir uns durch das, was wir taten. Heute versuchen wir uns zu definieren, durch das, was wir sein wollen», habe ich gestern gehört. Schein und Sein sind sich näher als je zuvor. Na gut, denkt sich der eine oder andere, war das denn nicht schon so in den frühen Neunzigern? Als wir nach…

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  • Poesie, 20min und der Spiegel im Badezimmer

    Was wäre das Leben ohne Poesie? Das Leben ohne Poesie ist doch wie unser tägliches Brot ohne den Honig. Wann hast du das letzte Mal mit tiefblauer Tinte eines Füllers auf ein weisses Stück Papier ein Gedicht geschrieben? Gestern bin ich auf ein Stück Poesie gestossen. Nehmt euch die Zeit, hört und seht es euch…

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  • Poesie, 20min und der Spiegel im Badezimmer

    Was wäre das Leben ohne Poesie? Das Leben ohne Poesie ist doch wie unser tägliches Brot ohne denn Honig. Wann hast du das letzte Mal mit tiefblauer Tinte eines Füllers auf ein weisses Stück Papier ein Gedicht geschrieben? Gestern bin ich auf ein Stück Poesie gestossen. Nehmt euch die Zeit, hört und seht es euch…

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  • Von Windhunden und Strandcafés

    Und wieder fängt der Tag mit Regen an. «Blame it on the rain», da habe ich den Schuldigen allen Übels gefunden. Und trotzdem wissen wir: Nach dem Regen kommt die Sonne. Irgendwann. Oder «Sie verliess mich am Strandcafé, und ich habe bis zum nächsten Strandcafé geweint», zu dem später nochmal. Seit gestern, ich fand mich…

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